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Zur Geschichte des Hotels Genueser Schiff

Die Umgebung des Hotels Genueser Schiff ist seit Generationen in Familienbesitz. Doch erst durch die Eindeichungen nach der verheerenden Sturmflut 1872 konnte das ehemalige Jagdgebiet als Baugrund fungieren. Bis zur Entstehung des Hotels sollte jedoch noch einige Zeit vergehen.

Anfang der 1940er Jahre richtete hier die Marine einen Flak-Übungsplatz ein und übrig blieb 1945 ein verlassener Beobachtungsstand. Nach Kriegsende machte jemand daraus – ohne Besitzer zu sein – das Café „Kleine Brise“. Hier trafen sich die vielen internierten Soldaten, da der Ort jetzt in der britischen Kriegsgefangenenzone lag. Es herrschte ein wildes Treiben, bis die Militärregierung die rechtmäßige Besitzerin, Gabriele Gräfin von Waldersee, aufforderte, auf ihrem Strandland für Ordnung zu sorgen.

Sie entschloss sich, aus der „Kleine Brise“ ein Sommerhotel entstehen zu lassen. Für das kleine Fischerdorf Hohwacht brach hiermit eine neue Zeit als Ferienort an. Der Architekt Karl Schöning entwarf und baute unter Verwendung von Fertigteilen das kleine Hotel in nur neun Wochen. So konnte am 8. Juli 1950 die erste Sommersaison eröffnet werden. Der Ausspruch „Wir haben nur eine Badewanne im Haus, aber die große Badewanne liegt vor der Tür“ ist charakteristisch für die damalige Zeit. Die Zimmer waren eigentlich Kajüten und die Wände dünn.

Nach dem Gedicht von Friedrich Nietzsche „Nach neuen Meeren“ benannte die Gründerin ihr Hotel Genueser Schiff. Das Gedicht war auch ihr Lebensbekenntnis:

Dorthin – will ich; und ich traue
Mir fortan und meinem Griff.
Offen liegt das Meer, in’s Blaue
Treibt mein Genueser Schiff.


Gräfin Waldersee erweiterte und modernisierte 1960 das Hotel um das Dreifache. Sie wählte wieder ihren früheren Architekten, um die besondere Atmosphäre zu bewahren. Es blieb ein reines Sommerhotel, das die Gräfin über viele Jahre hinweg mit 6 charmanten Haustöchtern, z.T. aus der eigenen Verwandtschaft, betrieb.

Mit Philipp Brandt, Sohn der Gräfin Waldersee, der die Gastronomie in der Schweiz erlernt hatte, wird die Tradition des Hotels heute fortgesetzt. Er fand erstrangige Köche für das Restaurant, etablierte das legendäre Strandkorbcafé und die urgemütliche Bistro-Bar. Im 1. Stock des Hauses schuf er einen Frühstücksraum mit bestechender Rundumsicht. Ferner fügte er der Flottille des Genueser Schiffs das Genueser Landhaus und das Kaminhaus hinzu. Im Jahr 2000 wurde er für Konzept und Umsetzung des “Ausschlaf-Hotels” mit dem Tourism-Activity-Grammy ausgezeichnet.

Seit 2007 entwickelte der renommierte niederländische Architekt Jowa I. Kis-Jovak für das gesamte Hotel ein Farb- und Lichtkonzept, das auf angenehme Weise Ästhetik, Funktionalität und Komfort verbindet. Es entstanden Räume für die Gäste mit dem personal touch des Genueser Schiffs, vom Olivenholzparkett über die Wandgestaltung bis hin zum Mobiliar. Die Harmonie von Tradition und Moderne kommt in den individuell gestalteten Räumen zum Tragen, worin sich noch Möbel aus dem großzügigen Herrenhaus der Grafen Waldersee befinden.

Alles glänzt mir neu und neuer,
Mittag schläft auf Raum und Zeit
Nur dein Auge - ungeheuer
Blickt mich’s an, Unendlichkeit!

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